Hermann Keimeyer (78 Jahre), Schriftsteller in Überlingen, bringt zum kritischen Bedenken

 

Walther Cloos (1900–1985), Verfasser der «Kleinen Edelsteinkunde» (1956), stellte in den «Mitteilungen aus der anthroposophischen Arbeit in Deutschland», Nr. 148, Johanni 1984, S. 116–117, Zitate Rudolf Steiners zur Radioaktivität zusammen und versuchte anschliessend daraus zu begründen, dass Radioaktivität eine Keimkraft des Mineralischen sei. Ich möchte auf diese Ausführungen von Cloos hinweisen, man sollte sie kritisch durcharbeiten!

Der Schreiber hat aber Walter Cloos† im Geistgebiet mit Hilfe seines Arché aufgesucht und befragt, worauf er von der Geistwesenheit von Walter Cloos nur die kurze Erläuterung bekam durch das innere Wort: Er (Walter Cloos) habe sich geirrt, die von ihm zitierten Äusserungen von Rudolf Steiner dürfe man nur auf das materielle Atom beziehen, das hiesse, dass die Radioaktivität keine Keimkraft des Mineralischen sei, sie gehöre zu den Absterbekräften der Erdentwicklung! Die Keimkraft des Mineralischen sei bei den Äther-Atomen zu finden!

 

Weiter vergleiche man zur Keimkraftfrage: Rudolf Steiner, «Anthroposophische Leitsätze», Nr. 153 (GA 26, S. 201). Ferner zur ganzen Problematik die folgende Buchbesprechung.

 

                                                                  Hermann Keimeyer, Überlingen

 

 

Die Hinweise Rudolf Steiners zur Radioaktivität,

zusammengestellt von Walther Cloos (nach: «Mitteilungen aus der anthroposophischen Arbeit in Deutschland», Nr. 148, Johanni 1984, S. 116–117)

 

«Grundelemente der Esoterik» 5. Oktober 1905 (GA 93 a, S. 76)

(Die völlige Umarbeitung des Mineralreiches bis zum Erdenende betreffend) « Früher haben sich die Atome immer mehr verfestigt, jetzt aber treten sie wieder immer mehr auseinander. Die Radioaktivität hat es früher gar nicht gegeben, daher konnte man sie früher gar nicht entdecken. Die gibt es erst seit einigen Jahrtausenden, weil jetzt die Atome sich immer mehr zersplittern».

 

«Natur- und Geistwesen, ihr Wirken in unserer sichtbaren Welt» 2. Februar 1908 (GA 98/, S. 176, 183)

«In der Zukunft wird die Erde sich wiederum vergeistigen. Die ganze Erde wird sich wieder zersplittern, wie heute schon das Radium zeigt. Der Auflösungsprozeß der Erde wird eintreten, eine Vergeistigung, eine Vergöttlichung, die Annahme an Kindesstatt».

«Die Substanzen der Erde mußten fest werden, sich zusammen kristallisieren. Dieser Prozeß ist durchgemacht worden auf unserer Erde. In der Zukunft wird die Erde diesen Prozeß in der entgegengesetzten Weise durchmachen. Die Erde und alle Menschen werden sich vergeistigen. Für das physische Leben heißt Vergeistigen 'Zerstieben in die kleinsten Teile'. Wenn nach langen Zeiten ein Weltenkörper seine Aufgabe erfüllt hat, dann lösen sich nach und nach Teilchen dieses WeItenkörpers auf. Fort und fort wechselt das Zusammenballen der Materie ab mit dem Sich-auflösen der Materie. Wir können schon am Radium sehen, daß die Erde beginnt zu zerstieben, sich zu vergeistigen. Wir haben mit der Erdenentwickelung beginnend die Erde in feurigem Zustande, dann die Verdichtung zu den Gesteinen, das Zusammenballen. Die Gesteinsseelen müssen da Schmerzen durchmachen. Erst wenn der Weltenkörper wieder der Vergeistigung entgegengeht, dann entsteht durch die Zersplitterung das Wollust, das Lustgefühl».

 

Bericht von Ludwig Graf Polzer-Hoditz in seinem Buche «Erinnerungen an den großen Lehrer Dr. Rudolf Steiner. Lebensrückschau eines Oesterreichers», Prag 1937.

Bei einem Besuche Dr. Steiners auf dem Gute Tannbach bei Gutau, unteres Mühlviertel, das Graf Polzer gehörte, wurde eine nachweislich radioaktive Quelle aufgesucht und geschmacklich gekostet. Im anschließenden Gespräch sagte Rudolf Steiner, daß die Radioaktivität erst seit dem Mysterium von Golgatha in der Erde sei (8. Juni 1918).

 

Im «Lichtkurs» 9. Vortrag, 2. Januar 1920 (GA 320, Ausgabe 25, S. 108ff.) wurden die drei Strahlenarten (a-, b-, c-Strahlung) als «Kraftexplosionen» charakterisiert, deren verschiedene «Geschwindigkeiten» zu beachten sind. Zur Heliumbildung aus Radium sagt Rudolf Steiner an einer Stelle: «Dieses Radium sendet also nicht nur dasjenige, was da in ihm ist, als Agenzien aus, sondern gibt sich selber hin und wird dabei etwas anderes. Mit der Konstanz der Materie hat das nicht mehr viel zu tun, sondern mit einer Metamorphose der Materie».

 

«Geisteswissenschaft und Medizin» 12. Vortrag, 1. April 1920 (GA 312) Nach einer Charakterisierung des Bleies als außertellurischem Prozeß heißt es: «Denn daß das Blei irgendwie in der außermenschlichen Natur eine Rolle spielt, wenn wir es auch nur seinen Funktionen nach betrachten, das kann ja der heutige Mensch nicht mehr ableugnen, da er unter den Umwandlungsprodukten des Radiums, die die Wissenschaft festgestellt hat, neben der Abspaltung des Heliums das Blei nun wirklich gefunden hat».

 

 «Menschenfragen und Weltenantworten» 5. Vortrag, 2. Juli 1922 (GA 213, S. 93 ff)

«Was sagt der moderne Naturforscher? Er sagt: Es gibt Mineralien, welche Ausstrahlungen haben. Zu diesen Ausstrahlungen rechnet man ja die sogenannten radioaktiven Ausstrahlungen. Nicht wahr, man kennt die Ausstrahlungen des Urans, man weiß, wenn gewisse Strahlen – Alphastrahlen nennt man sie – ausstrahlen, dann ist zunächst eben das Ausgestrahlte da; dasjenige, was dann weiter noch ausstrahlen kann, verändert sich in einer gewissen Weise, bekommt sogar, wie man in der Chemie sagt, ein anderes Atomgewicht, kurz, es entstehen auch innerhalb desjenigen, was da als strahlende Materie vorhanden ist, Verwandlungen. Es sprechen ja sogar heute manche schon von einer Art Wiederaufleben der alchemistischen Stoffverwandlung. Nun aber sagen diejenigen, die solche Dinge untersucht haben: Dabei entsteht innerhalb dieses Strahlens etwas, was dann als ein Produkt auftritt, das nicht mehr radioaktiv ist, das sogenannte Radium G, und das hat die Eigenschaften des Bleies. Sie können also rein aus dem modernen Naturwissenschaftlichen heraus finden: Da sind radioaktive Substanzen; innerhalb dieser ganzen radioaktiven Strahlungen ist etwas, was seiner Kraft nach in Bildung begriffen ist. Da ist überall Blei auf dem Untergrunde enthalten».

 

«Heilpädagogischer Kursus» 9. Vortrag, 4. Juli 1924 (GA 317, S. 136)

«Auf die medizinische Wirkung des Bleies machen die, die etwas von den Dingen verstehen, seit Jahrtausenden aufmerksam, nur ist das Wissen von der wohltätigen Wirkung des Bleies mehr und mehr geschwunden. Heute kommt es von einer anderen Seite in ganz merkwürdiger Weise zum Vorschein. Denken Sie nur, wo die stärksten Abbaukräfte liegen in der ganzen Erde: da, wo das Radium auftritt, da liegen die stärksten Abbaukräfte; da tritt das auf, daß man aus dem Radium durch ein Zwischentransformationsprodukt das Helium gewinnt. Das kann man weiter verwandeln unter gewissen Verhältnissen. Da haben Sie also die inneren Zusammenhänge. Im Kosmos da draußen bereiten sich die stärksten Zerklüftungskräfte im Blei diejenige Substanz, in der sie konzentriert sind».

 

 

Dr. Karl-Heinrich M. Uhlenried, «Kernenergie und 'Dritte Kraft'»

 

Lochmann Verlag, Postfach 231, 4009 Basel, Ausgabe 2002, 118 Seiten.

 

Der 78-jährige Schreiber dieser Buchbesprechung möchte an den Anfang zur eigenen Beurteilung durch die Leser folgende Eingebungen aus dem Geistgebiet erwähnen:

 

1. Rudolf Steiner vermittelte ihm den Hinweis, dass es 7 Arten von Energien gibt, so wie man eben von 7 Tönen oder 7 Farben spricht und dass noch nicht alle diese Energiearten erforscht wären.

 

2. Christian Rosenkreutz beurteilte diese Schrift so, dass er darauf hinwies, dass hier Asuras-Sorat selber zum Schriftsteller geworden wären und dass diese Schrift verheerend wirken würde in der anthroposophischen Bewegung.

 

Ende der Eingebungen aus dem Geistgebiet.

 

Über die Arbeitsmethode des Schreibers vergleiche man bitte

www.hermannkeimeyer.de –

Wer die im Titel erwähnte Schrift liest, wird finden, dass neben hochinteressanten Zitaten aus dem Gesamtwerk Dr. Rudolf Steiners hinsichtlich der Fragen zum Atom und zur Radioaktivität in fast allen Thesen der Verfasser vollständig gegenteilige Positionen zu den Forderungen der gegenwärtig grössten Umweltschutzorganisation Greenpeace einnimmt:

Seite 37: Westliche Atomkraftwerke sind inhärent sicher

Seite 38: Castorbehälter sind sicher, ebenso deren Transporte

Seite 38: Wiederaufbereitung der AKW-Brennelemente ist unbedenklich

Seite 38: Endlagerung des Atommülls im Salzstock ist unbedenklich

Seite 43: Tachyonenenergie (eine Ätherkraft) sei die dritte Kraft und nicht die Atomenergie

Seiten 56, 57, 72, 73, 74: Radioaktivität sei eine Keimkraft des Mineralischen

Seite 83: Restrisiko bei AKW-Störfällen im Westen

Seite 91: Endlagerung wird atomwissenschaftlich positiv beantwortet

Seite 91, 92:  Folgen von Störfällen (einschliesslich Tschernobyl!) seien räumlich begrenzt

Seite 96: Ausstieg aus der Atomenergie bringt keine zusätzliche Sicherheit (der Verfasser erwähnt nicht, dass Österreich durch eine Volksabstimmung keine AKWs hat)

Seite 98: Man soll die Atomenergie weiter nutzen, weil umweltfreundlich.

 

Wir wünschen unseren Lesern bei der Lektüre dieser brillant widersacherlich geschriebenen Arbeit höchste moralische Wachsamkeit mit ihrem anthroposophischen Urteilsvermögen.

Wir können versuchen, durch den anthroposophischen Schulungsweg die Meister zu finden (siehe hierzu Rudolf Steiner in GA 266, Band I, Seite 165), wenn wir ihren Beistand und ihre Hilfe brauchen.

 

                                               Hermann Keimeyer, Überlingen-Bambergen

 

 

* Mitteilungen aus der anthroposophischen Bewegung, Redaktion Jakob Streit (93 Jahre)

Nachwort zu der schrifstellerischen Arbeit von Dr. Karl Heinrich Uhlenried zum Beispiel schrieb er:

*Kernenergie und Dritte Kraft , Basel 2002

*Rudolf Steiner und die Bodhisattvafrage, Basel 2003

*Gedanken über einen Weg zur Erkenntnis der höheren Wesensglieder des Menschen Bürchau 2003

Am 22.2.2004 empfing Hermann Keimeyer von Rudolf Steiner aus dem Geistgebiet folgendes Urteil über Dr. Uhlenried: „ Trotz anscheinend positiver Anthroposophenschaft von Uhlenried muß ich, (Rudolf Steiner, Anmerkung von Hermann Keimeyer), gesamtheitlich sagen, dass seine Schriften soweit diese der Verbreitung der Anthroposophie dienen sollen, ein Mißbrauch der anthroposophischen Lehre im Dienste aller 3 Wiedersacher darstellen“.

Ende der Eingebung über Uhlenried

 

Zur Gründung der Christengemeinschaft und zur Weihnachtsttagung der Allgemeinen Anthroposophischen Gesellschaft

 

Rudolf Steiner aus dem Geistgebiet zur Michaelizeit 2003 zum Schreiber Hermann Keimeyer (70 Jahre) in Überlingen durch das innere Wort:

„Die Christengemeinschaft ist eigentlich eine Stiftung des Johannes des Täufers, der zu meinen Lebzeiten als Rudolf Steiner, keinen geeigneten physischen Leib finden konnte und durch mich als Novalisseele z.B. die ganzen Kultustexte inspirierte und intuitierte. - Aber er hatte auch Paten dabei, mich als Meister Jesus und Christian Rosenkreuz der mit den Seinen, - er war damals sogar physisch verkörpert – sowohl bei der Weihnachtstagung, als auch bei den wesentlichen Versammlungen zur Begründung der Christengemeinschaft dabei war, um alles mitzutragen und die möglichen Angriffe aller 3 Widersachermächte abzuwehren. - - -

Dies sollten Deine Leser kritisch bedenken – und würdigen, aber auch in ihrem Herzdenken heilig bewegen wollen, um mehr innere Kraft zu finden in ihrem Wirken für die Michaelbewegung auf Erden, welche die „Anthroposophische und die Christengemeinschftliche Bewegung“ gleichermaßen umfasst.“

Ende der Eingebung.

Man vergleiche auch www.hermannkeimeyer.de im Internet.