Der Saal der Rudolf Steiner Schule war fast bis zum letzten Platz besetzt.

Sie sprach über die Individualität des Johannes – besser gesagt der Johannesse, die die Evangelien nennen.

Über Geheimnisse, die Rudolf Steiner in seinem letzten Vortrag begann zu lüften, konnte sie weitere Ausführungen machen. Alle Anthroposophen dürften interessiert sein, diesen Vortrag, den sie zu einem Büchlein ausarbeiten wird, zu lesen, denn es geht um nicht weniger, als um die Realisierung des „Ehernen Gewölbes“ aus der „Tempellegende“. Die Verbindung der zwei Ströme, des Kainitischen mit dem Abelitischen – und noch viel mehr. Souverän hat Judith von Halle diese schweren Themen ineinander gefügt, dargestellt und weitergeführt.

Mehr dazu nicht hier, denn es muss alles gewahrsam und genau dargestellt werden, wie es das Thema heischt und das werden wir sicherlich schon bald in einem neuen Büchlein von ihr bekommen.

Die „Freie Vereinigung für Anthroposophie MORGENSTERN“ wird

vom 15. bis 16. November 2008 eine Templertagung in Berlin mit Judith von Halle arrangieren. www.freie-vereinigung.de

Ich durfte einen Templervortrag von ihr einmal hören und das war sehr spannend, denn aus ihren Geistesforschungen konnte sie einen mit Worten durch eine alte Templerburg führen, - von der heute nur noch Grundmauern zu finden sind - diese genau beschreiben, wie eben eine Architektin beschreiben kann und schildern, was dort stattfand bei der letzten Zusammenkunft der Komturen.

Einen guten Sommer wünsche ich Dir und allen Lesern

Herzliche Grüsse

von Gudrun D. Gundersen